Ein HEIMPLANET Film

'TIME CAPSULE'

Mit Klemens Weisleitner (Polarforscher)

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KLEMENS WEISLEITNER

    Es gibt Orte, an denen Ausrüstung mehr ist als Ausrüstung. An denen Schutz keine Frage von Komfort ist, sondern von Sicherheit. An denen Vorbereitung wichtiger wird als Improvisation.

    Für den Biologen und Polarforscher Klemens Weisleitner aus Innsbruck gehören solche Orte mittlerweile zum Leben. Aufgewachsen in Tirol, umgeben von Bergen und Gletschern, faszinierte ihn die Welt aus Schnee und Eis schon früh. Über sein Biologiestudium führte ihn dieser Weg schließlich immer weiter in extreme Ökosysteme bis in die Antarktis.

    „Das große Thema, das mich interessiert, ist Leben in Schnee und Eis.“

    Wo Ausrüstung zur Lebensgrundlage wird

      Nach stundenlangen Fahrten mit dem Schneemobil muss das Camp schnell stehen – auch bei Sturm, Kälte und Erschöpfung. Ein zuverlässiger Shelter schafft Schutz, Rückzugsort und die Basis, um überhaupt wissenschaftlich arbeiten zu können. „Das Allerwichtigste ist, diese Schutzumgebung möglichst schnell und effizient aufzubauen.“

      Wie ernst das werden kann, zeigte eine Expedition mit Windspitzen von rund 150 km/h. Hilfe wäre selbst bei guten Bedingungen Stunden entfernt. Deshalb gehört Redundanz zur Planung. Oder, wie Clemens es ausdrückt: „Bei Polarexpeditionen sollte man bei Plan B im Alphabet ein bisschen weitergehen.“

      „Wenn man zurückkommt, bleibt immer ein Teil von einem dort im Eis.“

      Das Forschungsteam

      Dale Andersen

      Expedition Leader

      Klemens Weisleitner

      Camp & Logistics Manager

      Birgit Sattler

      Scientist | Austrian Polar Research Institute, University of Innsbruck

      Alessandro Cuzzeri

      Scientist | Austrian Polar Research Institute, University of Innsbruck

      Denis Lacelle

      Scientist, University of Ottawa, Canada

      Efe Kemal Koc

      Scientist, University of Ottawa, Canada

      REAL-WORLD-FEEDBACK

        Seit mehr als 30 Jahren kehrt ein Forschungsteam rund um den Astrobiologen Dale Andersen immer wieder in die Antarktis zurück. Unter dem uralten Eis des Lake Untersee untersuchen die Wissenschaftler mikrobielles Leben in der Hoffnung, Antworten auf eine der größten Fragen überhaupt zu finden:
        Wie ist Leben entstanden? Auf unserem Planeten und vielleicht auch darüber hinaus.

        Vor vier Jahren fanden sie mit HEIMPLANET Zelten eine neue Form des Shelters für ihre Expeditionen. Seitdem beobachten wir voller Staunen, wie das Team einer der lebensfeindlichsten Umgebungen der Erde trotzt. Alles im Namen der Wissenschaft.

        Dabei ist die Zusammenarbeit keine Einbahnstraße. Von jeder Expedition kehrt das Team nicht nur mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zurück, sondern auch mit wertvollem Feedback zu unserem Equipment. Erfahrungen aus Bedingungen, die sich kaum simulieren lassen.

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        In manchen Szenarien ein Komfortfaktor -
        Wo Mavericks eingesetzt wird ein Sicherheitsaspekt.